Mittwoch, 27. November 2013

Mit dem Handy durch Bad Ems

Im Sommer wurde ich von zwei Touristen auf Englisch gefragt, was auf einer Informationstafel im Kurpark steht. Eine mehrsprachige Information wäre da sicher toll gewesen. Mehr Informationen natürlich auch. Aber dann wären die Tafeln zu groß geworden und würden die Gegend verschandeln.

Als der eine der beiden Ausländer Hilfe in einem Wörterbuch auf seinem Handy suchte, kam mir die Idee: Zusätzliche Information über einen QR-Code auf der Info-Tafel. Smartphone mit Barcode-App draufhalten - fertig!

Mittlerweile hat fast jeder zweite Deutsche ein Smartphone - Tendenz stark steigend - und die App ist kostenlos. Von daher also kein Problem. Und die Vorteile:
  • Einheitliches nicht zu großes Format der Informationstafeln unabhängig von der Menge der Information
  • Mehrsprachige Information
  • Informationen wie z.B. Öffnungszeiten leicht änderbar
  • Einbinden von Multimedia wie z.B. ein alter Film über die Malbergbahn
Die Info-Tafeln könnte man dann mit GPS-Routen verbinden.
 
Inzwischen ist die Idee in Bad Ems aufgegriffen worden und bei der Überarbeitung der Wanderwege ist auch ein QR-Stadtrundgang in Planung. Doch schon jetzt kann man Bad Ems mit Handy und Internet erforschen. Hier der noch fehlende Teil der drei Geocaching-Seiten: Der Kurort

Mittwoch, 20. November 2013

Werden die Bewohner des Dorfs Ems dumm gehalten?

Vor ein paar Tagen fand ich auf Facebook die folgende Ankündigung für eine Zeitreise von den Römern bis in die Neuzeit:

Da staunt selbst der Bad Ems-Kenner: Unsere neue Führung DORF EMS zeigt Überraschendes! http://bad-ems.info/html/cs_6767.html

Das macht doch neugierig! Das dumme ist nur, dass es sich um eine Gruppenführung für 65 Euro handelt. Als einzelner soll ich also dumm bleiben? ;-) Vor 20 Jahren hätte ich noch gesagt, schade, aber es geht wohl nicht anders. 

Doch heute gibt es andere Möglichkeiten, so z.B. diese Geocaching-Seite über das Dorf. Und was sonst noch möglich ist im Zeitalter von Internet und Smartphone, darum geht es nächste Woche hier im Blog.

Mittwoch, 13. November 2013

Warum in Bad Ems so viele Spießer wohnen.

Vergangenen Samstag morgens - die Ruhe vor dem Sturm auf die Spießer Martini-Kirmes:
Eine kleine aber feine Kirmes mit allem, was zu einer Kirmes gehört. Eine schöne Idee ist der angeschlossene Flohmarkt.

Und wo kommt der Name her? Im 17. und 18. Jahrhundert gehörte das jetzige Bahnhofsviertel auf der linken Lahnseite zum Kurfürstentum Mainz. Dort lebte man "Auf dem Spieß", dem dritten Emser Ortsteil neben Kurort und Dorf. Zu den ältesten Gebäuden aus dieser Zeit gehören das "Mainzer Haus" und die "Kapelle Maria Königin". Dieser Kapelle wurde seit 1728 der Hl. Martin als Patron zugeordnet, womit der Name der Kirmes komplett ist.

Bei den Römern stand auf dem Spieß das Kleinkastell "Auf der Schanz". Wie es damals ausgesehen haben mag, kann man durch ein Fernglas auf der Bahnhofsbrücke sehen. Leider ist das Fernglas so ausgerichtet, dass das alte Bild gegenüber der jetzigen Aussicht seitlich versetzt ist, was den Vergleich alt und neu etwas stört und nicht sehr professionell wirkt.

Einen interessanten Exkurs in die Vergangenheit kann man übrigens auf dieser Geocaching-Seite starten. Und hier im Blog geht es in der nächsten Woche darum, ob die Bewohner des Dorfes dumm gehalten werden.